Die Stiftung Wartentest verweist auf eine neue Abo-Masche, diesmal nicht übers Internet und SMS, sondern per Bandansage über 0800-Nummern. Geködert werden sollen Leute über das Versprechen auf einen Gratis-Tankgutschein. Zwar erhält man diesen Gutschein, schließt aber gleichzeitig ein Abo unbemerkt für 9,90 € die Woche ab. Merke: Nichts ist umsonst.
Die entsprechende Pressemitteilung des Landgerichts Berlin verdeutlicht das eigentlich offensichtliche: Auch wenn bei einem Prepaidtarif eine Option gewählt wird, bei der bei Unterschreiten eines Mindestguthabens eine erneute Aufladung um einen festen Betrag erfolgt, heisst dies nicht, dass damit eine Endloskette von Aufladungen bei z.B. hohen Auslandstelefonat oder -internetverbindungskosten möglich ist. Entsprechende Klauseln würden nur eine [...]
Das ist unzulässig, wie das Landgericht Potsdam in einer Entscheidung festgestellt hat. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale. Wenn, wie im vorliegenden Fall, in den AGB keine Anpassungsklausel Vertragsbestandteil ist, dann kann auch nicht über eine solche per SMS informiert werden und der Anschein erweckt werden, dass dieser Änderung widersprochen werden muss. Es lohnt sich also, wie [...]
Die entsprechende Pressemitteilung des Bundesgerichtshofes findet sich hier. Gestritten wird um die Frage, ob der Anschlussinhaber seinen WLAN Anschluss zu sichern hat gegen unbefugte Nutzungen Dritter und ob eine Haftung für jeden Missbrauch (Störerhaftung des Anschlussinhabers) besteht oder erst nach konkreten Anhaltspunkten. Die Entscheidung könnte weitreichende Folgen haben, je nachdem wie Allgemein der BGH über [...]
Darauf weist dieAkte Abmahnung hin: Ab dem 01.03. muss nicht mehr nur der Festnetzpreis angesagt werden und auf abweichende höhere Mobilfunkpreise hingewiesen werden. Ab dem 01.03. muss zusätzlich auf die Mobilfunkhöchstpreise von 42 ct/Minute hingewiesen werden. Mehr Transparenz für mehr Verbraucherschutz also und weniger Überraschungen mit der Telefonrechnung.
